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Tag: Nachhaltigkeit

Der Weg zu Netto-Null: Wie Gridinnovation den Weg für eine dekarbonisierte Zukunft ebnet

Der Klimawandel ist die zentrale Herausforderung unserer Zeit. Um die Erderwärmung zu begrenzen und eine lebenswerte Zukunft zu sichern, müssen wir den Treibhausgasausstoß drastisch reduzieren. Das Ziel vieler Nationen ist die Erreichung von Netto-Null-Emissionen, also einem Gleichgewicht zwischen ausgestoßenem und gebundenem CO2. Die Energiewirtschaft spielt dabei eine entscheidende Rolle, denn ein Großteil der CO2-Emissionen stammt aus der Stromerzeugung. Gridinnovation, die Entwicklung intelligenter Technologien für unsere Stromnetze, ist der Schlüssel zur Dekarbonisierung der Energieversorgung.

Die Herausforderung der Dekarbonisierung

Traditionelle Stromnetze wurden für eine Stromerzeugung auf Basis fossiler Brennstoffe konzipiert. Kohle- und Gaskraftwerke stoßen bei der Stromproduktion große Mengen an CO2 aus. Der Umstieg auf erneuerbare Energien wie Wind- und Sonnenkraft ist daher essenziell für die Erreichung der Klimaziele.

Erneuerbare Energien sind jedoch von Natur aus volatil. Ihre Einspeisung ins Netz schwankt je nach Wetterbedingungen. Um die Netzstabilität zu gewährleisten, muss die Stromproduktion dem Verbrauch in Echtzeit entsprechen. Traditionelle Stromnetze sind für diese Herausforderung nicht optimal ausgelegt.

Gridinnovation: Enabler der Energiewende

Gridinnovation ermöglicht die Integration erneuerbarer Energien in großem Umfang und ebnet so den Weg für eine dekarbonisierte Zukunft. Verschiedene Technologien spielen dabei eine entscheidende Rolle:

  • Smart Meter: Intelligente Stromzähler erfassen den Energieverbrauch in Echtzeit und ermöglichen eine verbrauchsabhängige Abrechnung. Dies fördert ein verbraucherorientiertes Lastmanagement und hilft, Verbrauchsspitzen zu glätten.
  • Verteilte Energiequellen (Distributed Energy Resources, DER): DER sind kleine Stromerzeugungseinheiten, die in der Nähe der Verbraucher installiert werden, wie z. B. Photovoltaikanlagen auf Hausdächern oder Blockheizkraftwerke. Die Integration von DER in das Stromnetz trägt zu einer dezentralen und flexibleren Stromerzeugung bei.
  • Energiespeicher: Mit Hilfe von Speichertechnologien wie Batterien kann überschüssige Energie aus erneuerbaren Quellen aufgenommen und zu Zeiten hoher Nachfrage wieder ins Netz eingespeist werden. Dies gleicht die Fluktuationen der erneuerbaren Energien aus und stabilisiert das Netz.
  • Systeme zur Netzüberwachung und -steuerung: Moderne Sensorik und Kommunikationssysteme ermöglichen eine Echtzeitüberwachung des Stromnetzes. So können Stromflüsse optimiert und Engpässe frühzeitig erkannt werden.
  • Künstliche Intelligenz (KI): KI-Algorithmen können große Datenmengen aus dem Stromnetz analysieren und vorausschauend steuern. Dadurch können Engpässe im Netz frühzeitig erkannt und Gegenmaßnahmen eingeleitet werden, um die Netzstabilität zu gewährleisten.

Vorteile von Gridinnovation für die Dekarbonisierung

  • Erhöhte Aufnahmefähigkeit für erneuerbare Energien: Dank intelligenter Steuerung und Speichermöglichkeiten können größere Mengen an erneuerbarem Strom ins Netz integriert werden.
  • Verbesserte Netzstabilität: Die Integration von Energiespeichern und intelligenten Systemen zur Netzsteuerung trägt zur Stabilisierung des Stromnetzes bei, auch bei schwankender Einspeisung aus erneuerbaren Quellen.
  • Optimierung der Netzauslastung: Durch die Integration von DER und intelligentes Lastmanagement können Verbrauchsspitzen geglättet und die Netzauslastung optimiert werden.
  • Sektorenkopplung: Gridinnovation ermöglicht die Kopplung des Stromsektors mit anderen Sektoren wie Wärme und Verkehr. So kann überschüssiger Strom aus erneuerbaren Quellen gespeichert und in Wärme oder grünen Wasserstoff umgewandelt werden.
  • Gestärkte öffentliche Akzeptanz der Energiewende: Eine sichere und zuverlässige Stromversorgung auf Basis erneuerbarer Energien trägt zur Stärkung der öffentlichen Akzeptanz der Energiewende bei.

Herausforderungen und Ausblick

Die Implementierung von Gridinnovation erfordert Investitionen in neue Technologien und den Ausbau der Netzinfrastruktur. Regulatorische Rahmenbedingungen müssen ebenfalls angepasst werden, um die Integration erneuerbarer Energien zu beschleunigen und Innovationen zu fördern.

Die rasante Forschung und Entwicklung im Bereich der Gridinnovation lässt jedoch zuversichtlich in die Zukunft blicken. Neue Technologien wie Blockchain und verteilte Ledger-Technologien (Distributed Ledger Technology, DLT) spielen zukünftig eine Rolle bei der dezentralen Steuerung und sicheren Abrechnung von Energie in einem dekarbonisierten Energiesystem.

Fazit: Gridinnovation – Motor für die Dekarbonisierung

Gridinnovation ist der Schlüssel zur Dekarbonisierung der Energie versorgung. Durch intelligente Technologien können wir erneuerbare Energien in großem Umfang integrieren, die Netzstabilität gewährleisten und den Weg zu einer Netto-Null-Zukunft ebnen. Gridinnovation ist nicht nur eine technologische Herausforderung, sondern auch eine Chance, die Energiewirtschaft nachhaltiger und zukunftsfähiger zu gestalten.

Gridinnovation: Revolution der Stromnetze für eine nachhaltige Zukunft

Unsere Stromnetze, die Lebensadern der modernen Gesellschaft, stehen vor großen Herausforderungen. Der Klimawandel zwingt uns dazu, auf erneuerbare Energien umzusteigen, die jedoch von Natur aus volatil sind. Gleichzeitig steigt der Energiebedarf stetig an. Um diese Herausforderungen zu meistern, brauchen wir eine Revolution in der Energieinfrastruktur – Gridinnovation ist der Schlüssel.

Die Limitierungen der traditionellen Stromnetze

Traditionelle Stromnetze wurden für eine zentralisierte Stromerzeugung mit Kraftwerken auf fossilen Brennstoffen konzipiert. Der Strom fließt in der Regel unidirektional von großen Kraftwerken zu passiven Verbrauchern. Dieses System stößt an seine Grenzen, wenn wir auf erneuerbare Energien wie Solar- und Windkraftanlagen umsteigen. Diese Quellen liefern Strom nicht konstant, sondern abhängig von den Wetterbedingungen.

Wie Gridinnovation die Energielandschaft verändert

Gridinnovation umfasst die Entwicklung und Implementierung intelligenter Technologien, die unsere Stromnetze flexibler, effizienter und widerstandsfähiger machen. Ziel ist es, die Integration erneuerbarer Energien zu erleichtern, die Energieverteilung zu optimieren und die Zuverlässigkeit des Stromnetzes zu verbessern.

Schlüsseltechnologien der Gridinnovation

  • Smart Meter: Intelligente Stromzähler erfassen den Energieverbrauch in Echtzeit und ermöglichen eine verbrauchsabhängige Abrechnung. Dadurch können Verbraucher ihren Verbrauch besser kontrollieren und Energiekosten sparen.
  • Verteilte Energiequellen (Distributed Energy Resources, DER): DER sind kleine Stromerzeugungseinheiten, die in der Nähe der Verbraucher installiert werden, wie z. B. Photovoltaikanlagen auf Hausdächern oder Blockheizkraftwerke. Die Integration von DER in das Stromnetz erfordert intelligente Steuerungssysteme.
  • Energiespeicher: Mit Hilfe von Speichertechnologien wie Batterien kann überschüssige Energie aus erneuerbaren Quellen aufgenommen und zu Zeiten hoher Nachfrage wieder ins Netz eingespeist werden. Dies trägt zur Netzstabilität bei.
  • Systeme zur Netzüberwachung und -steuerung: Moderne Sensorik und Kommunikationssysteme ermöglichen eine Echtzeitüberwachung des Stromnetzes. So können Störungen schnell erkannt und behoben werden.
  • Künstliche Intelligenz (KI): KI-Algorithmen können große Datenmengen aus dem Stromnetz analysieren und vorausschauend steuern. Dadurch können Engpässe im Netz frühzeitig erkannt und Gegenmaßnahmen eingeleitet werden.

Vorteile der Gridinnovation

  • Integration erneuerbarer Energien: Gridinnovation ermöglicht die effiziente Integration erneuerbarer Energien in das Stromnetz, was für die Energiewende und den Klimaschutz entscheidend ist.
  • Erhöhte Energieeffizienz: Intelligente Systeme können den Energieverbrauch optimieren und Energieverluste minimieren.
  • Verbesserte Netzstabilität: Durch die Integration von Speichern und intelligenter Steuerung wird die Netzstabilität erhöht und die Gefahr von Blackouts verringert.
  • Gestärkte Widerstandsfähigkeit: Moderne Stromnetze sind widerstandsfähiger gegenüber extremen Wetterereignissen und anderen Störungen.
  • Neue Geschäftsmodelle: Gridinnovation ermöglicht innovative Geschäftsmodelle, wie z. B. Peer-to-Peer-Energiehandel zwischen Verbrauchern.

Herausforderungen und zukünftige Entwicklungen

Die Umsetzung der Gridinnovation erfordert Investitionen in neue Technologien und den Ausbau der Netzinfrastruktur. Regulatorische Rahmenbedingungen müssen angepasst werden, um Innovationen zu fördern und die Integration erneuerbarer Energien zu beschleunigen.

Die Forschung und Entwicklung im Bereich der Gridinnovation schreitet jedoch rasant voran. Neue Technologien wie Blockchain und Big Data werden zukünftig eine wichtige Rolle spielen. Mit der kontinuierlichen Weiterentwicklung der Gridinnovation schaffen wir die Voraussetzungen für eine nachhaltige Energieversorgung der Zukunft.

Gridinnovation: Verbraucher stärken und ein intelligentes Stromnetz aufbauen

Unsere Stromnetze, die Lebensadern unserer modernen Gesellschaft, stehen vor einem Umbruch. Der Klimawandel zwingt uns dazu, auf erneuerbare Energien umzusteigen, die jedoch von Natur aus volatil sind. Gleichzeitig steigt der Energiebedarf stetig an. Um diese Herausforderungen zu meistern, brauchen wir eine Transformation der Energieinfrastruktur – Gridinnovation ist die treibende Kraft dahinter.

Vom passiven Verbraucher zum aktiven Mitgestalter: Die Stärkung der Verbraucher durch Gridinnovation

Traditionelle Stromnetze wurden für eine zentralisierte Stromerzeugung mit Kraftwerken auf fossilen Brennstoffen konzipiert. Der Strom fließt in der Regel unidirektional von großen Kraftwerken zu passiven Verbrauchern. Verbraucher haben in diesem System wenig Einfluss auf ihren Energieverbrauch und die damit verbundenen Kosten.

Gridinnovation läutet eine neue Ära der Stromnetze ein, in der Verbraucher zu aktiven Teilnehmern am Energiemarkt werden. Durch intelligente Technologien erhalten Verbraucher mehr Kontrolle über ihren Energieverbrauch und können aktiv zur Stabilität des Stromnetzes beitragen.

Die Pfeiler der Verbraucherempowerment durch Gridinnovation

  • Smart Meter: Intelligente Stromzähler erfassen den Energieverbrauch in Echtzeit und ermöglichen eine verbrauchsabhängige Abrechnung. So können Verbraucher ihr Verbrauchsverhalten anpassen und Energiekosten sparen.
  • Demand-Side Management (DSM): DSM-Programme motivieren Verbraucher dazu, ihren Energieverbrauch in Zeiten hoher Nachfrage zu senken. Dies kann durch Preissignale oder finanzielle Anreize geschehen und trägt zur Netzstabilität bei.
  • Verteilte Energiequellen (Distributed Energy Resources, DER): DER sind kleine Stromerzeugungseinheiten, die in der Nähe der Verbraucher installiert werden, wie z. B. Photovoltaikanlagen auf Hausdächern oder Blockheizkraftwerke. Die Integration von DER in das Stromnetz ermöglicht es Verbrauchern, ihren eigenen Strom zu produzieren und einzuspeisen.
  • Peer-to-Peer-Energiehandel: Gridinnovation ermöglicht den Handel von überschüssigem Strom direkt zwischen Verbrauchern, wodurch die Abhängigkeit von zentralen Energieversorgern verringert wird.
  • Prosumer-Modelle: Prosumer sind Verbraucher, die gleichzeitig Strom produzieren und konsumieren. Durch Gridinnovation können Prosumer ihre Energie intelligent steuern und optimieren.

Vorteile der Verbraucherstärkung durch Gridinnovation

  • Gestärkte Verbraucherrolle: Verbraucher erhalten mehr Kontrolle über ihren Energieverbrauch und die damit verbundenen Kosten.
  • Verbesserte Energieeffizienz: Durch Echtzeit-Verbrauchsdaten und DSM-Programme können Verbraucher ihren Energieverbrauch optimieren und Energiekosten einsparen.
  • Integration erneuerbarer Energien: Die Einbindung von DER und Prosumer-Modellen erleichtert die Integration erneuerbarer Energien in das Stromnetz.
  • Erhöhte Netzstabilität: Durch die aktive Beteiligung der Verbraucher an der Netzstabilisierung kann die Sicherheit der Stromversorgung verbessert werden.
  • Neue Geschäftsmodelle: Gridinnovation ermöglicht innovative Geschäftsmodelle, die den Verbrauchern neue Möglichkeiten bieten, am Energiemarkt teilzuhaben.

Den Weg in ein intelligentes Stromnetz ebnen

Der Aufbau eines intelligenten Stromnetzes, das auf Verbraucherempowerment basiert, erfordert neben der technologischen Entwicklung auch Anpassungen auf regulatorischer Ebene. Regulierungsbehörden müssen Rahmenbedingungen schaffen, die Innovationen fördern und die Teilnahme von Verbrauchern am Energiemarkt erleichtern.

Blick in die Zukunft: Ein vernetztes und nachhaltiges Energiesystem

Die Zukunft der Energieversorgung liegt in einem vernetzten und nachhaltigen Energiesystem. Gridinnovation ist der Schlüssel, um dieses Ziel zu erreichen. Durch die Stärkung der Verbraucher und den Aufbau eines intelligenten Stromnetzes können wir eine sichere, effiziente und nachhaltige Energieversorgung für kommende Generationen schaffen.

Effizienz freisetzen: Wie Gridinnovation die Energieverteilung transformiert

Unsere Stromnetze, die Lebensadern unserer modernen Gesellschaft, stehen vor einem Umbruch. Der Klimawandel zwingt uns dazu, auf erneuerbare Energien umzusteigen, die jedoch von Natur aus volatil sind. Gleichzeitig steigt der Energiebedarf stetig an. Um diese Herausforderungen zu meistern, brauchen wir eine neue Herangehensweise an die Energieverteilung – Gridinnovation ist die Antwort.

Die Ineffizienzen der traditionellen Stromnetze

Traditionelle Stromnetze wurden für eine zentralisierte Stromerzeugung mit Kraftwerken auf fossilen Brennstoffen konzipiert. Der Strom fließt in der Regel unidirektional von großen Kraftwerken zu passiven Verbrauchern. Dieses System ist jedoch ineffizient und stößt an seine Grenzen, wenn wir auf erneuerbare Energien wie Solar- und Windkraftanlagen umsteigen. Diese Quellen liefern Strom nicht konstant, sondern abhängig von den Wetterbedingungen.

Gridinnovation: Intelligenz für ein effizientes Stromnetz

Gridinnovation umfasst die Entwicklung und Implementierung intelligenter Technologien, die unsere Stromnetze flexibler, effizienter und widerstandsfähiger machen. Das Ziel besteht darin, die Energieverteilung zu optimieren, indem erneuerbare Energien besser integriert, Verluste minimiert und die Versorgungssicherheit gewährleistet werden.

Schlüsseltechnologien zur Steigerung der Effizienz

  • Smart Meter: Intelligente Stromzähler erfassen den Energieverbrauch in Echtzeit und ermöglichen eine verbrauchsabhängige Abrechnung. Dadurch können Verbraucher ihr Verbrauchsverhalten anpassen und Energiekosten sparen.
  • Verteilte Energiequellen (Distributed Energy Resources, DER): DER sind kleine Stromerzeugungseinheiten, die in der Nähe der Verbraucher installiert werden, wie z. B. Photovoltaikanlagen auf Hausdächern oder Blockheizkraftwerke. Die Integration von DER in das Stromnetz erfordert intelligente Steuerungssysteme, um die Einspeisung von Energie optimal zu koordinieren.
  • Bidirektionale Netze: Traditionelle Stromnetze sind unidirektional aufgebaut. Gridinnovation ermöglicht bidirektionale Netze, bei denen Verbraucher nicht nur Strom beziehen, sondern auch Energie ins Netz einspeisen können, zum Beispiel durch private Solaranlagen oder Elektroautos mit bidirektionalen Ladesystemen.
  • Optimierung der Netztopologie: Moderne Technologien ermöglichen eine dynamische Anpassung der Netztopologie. So können Engpässe im Netz frühzeitig erkannt und durch gezielte Umleitungen vermieden werden.
  • Verlustminimierung: Durch intelligente Steuerung und Modernisierung der Netzinfrastruktur können Energieverluste entlang der Übertragungs- und Verteilungsleitungen reduziert werden.

Vorteile der gesteigerten Effizienz durch Gridinnovation

  • Kostenreduzierung: Durch die Optimierung der Energieverteilung und die Minimierung von Verlusten können die Energiekosten für Verbraucher und Unternehmen gesenkt werden.
  • Verbesserte Integration erneuerbarer Energien: Durch intelligente Steuerungssysteme kann die volatile Einspeisung von erneuerbaren Energien in das Netz integriert werden, ohne die Netzstabilität zu gefährden.
  • Erhöhte Versorgungssicherheit: Gridinnovation trägt zu einer sicheren Stromversorgung bei, indem Engpässe vermieden und die Flexibilität des Netzes erhöht wird.
  • Nachhaltigkeit: Die gesteigerte Effizienz der Stromnetze führt zu einem geringeren Energieverbrauch und damit zu einer Verringerung der CO2-Emissionen.
  • Neue Geschäftsmodelle: Gridinnovation ermöglicht innovative Geschäftsmodelle, wie z. B. die Teilnahme von Verbrauchern am Energiehandel durch die Einbindung von DER und bidirektionalen Netzen.

Herausforderungen und Ausblick

Die Implementierung von Gridinnovation erfordert Investitionen in neue Technologien und den Ausbau der Netzinfrastruktur. Regulatorische Rahmenbedingungen müssen angepasst werden, um Innovationen zu fördern und die Integration erneuerbarer Energien zu beschleunigen.

Trotz der Herausforderungen schreitet die Forschung und Entwicklung im Bereich der Gridinnovation rasant voran. Neue Technologien wie künstliche Intelligenz und Blockchain werden zukünftig eine wichtige Rolle spielen, um die Effizienz der Stromnetze weiter zu steigern und die Energiewende voranzutreiben. Mit der kontinuierlichen Weiterentwicklung der Gridinnovation schaffen wir die Voraussetzungen für eine sichere, nachhaltige und effiziente Energieversorgung für die Zukunft.

Von intelligenten Zählern zu KI-gestützten Systemen: Technologien der Gridinnovation

Unsere Stromnetze befinden sich im Wandel. Der Klimawandel zwingt uns zum Umstieg auf erneuerbare Energien, die jedoch von Natur aus volatil sind. Gleichzeitig steigt der Energiebedarf stetig an. Um diese Herausforderungen zu meistern, brauchen wir intelligentere Stromnetze – Gridinnovation ist die Antwort. Verschiedene Technologien spielen dabei eine zentrale Rolle und treiben die Transformation unserer Strominfrastruktur voran.

Vom passiven Verbraucher zum aktiven Teilnehmer: Die Rolle intelligenter Messsysteme

Traditionelle Stromzähler erfassen lediglich den Gesamtstromverbrauch eines Haushalts oder Unternehmens. Intelligente Messsysteme (Smart Meter) hingegen liefern detaillierte Daten zum Stromverbrauch in Echtzeit. Sie können verschiedene Verbrauchskategorien erfassen und so Verbrauchsmuster erkennen.

Vorteile von Smart Metern:

  • Verbrauchsorientierte Abrechnung: Smart Meter ermöglichen eine verbrauchsabhängige Abrechnung, die Verbraucher zum sparsamen Umgang mit Energie motiviert.
  • Lastmanagement: Durch die Echtzeitdaten können Verbraucher ihren Energieverbrauch optimieren und Verbrauchsspitzen glätten. Dies trägt zur Netzstabilität bei.
  • Datenanalyse: Die gesammelten Daten bieten wertvolle Informationen für Energieversorger und Netzbetreiber zur Optimierung der Netzauslastung und der Planung von Netzausbaumaßnahmen.

Verteilte Intelligenz: Sensorik und Kommunikation für ein smartes Stromnetz

Moderne Sensorik erfasst an verschiedenen Stellen im Stromnetz wichtige Daten wie Stromstärke, Spannung und Netzqualität. Diese Daten werden über Kommunikationsinfrastrukturen wie Powerline Communication (PLC) oder Funknetze in Echtzeit an zentrale Leitstellen übertragen.

Vorteile von Sensorik und Kommunikation:

  • Echtzeitüberwachung: Durch die permanente Überwachung des Stromnetzes können Störungen frühzeitig erkannt und behoben werden.
  • Verbesserte Netzsteuerung: Die gesammelten Daten ermöglichen eine dynamische Steuerung des Stromnetzes und die Optimierung der Energieflüsse.
  • Prädiktive Wartung: Sensorik und Datenanalyse ermöglichen eine vorausschauende Wartung von Netzkomponenten, wodurch Ausfallzeiten minimiert werden können.

Die Kraft der Daten: Big Data und künstliche Intelligenz im Dienste der Gridinnovation

Die von Smart Metern, Sensoren und anderen Quellen gesammelten Daten bilden die Grundlage für Big-Data-Analysen. Mit Hilfe künstlicher Intelligenz (KI) können diese Datenmengen intelligent ausgewertet werden.

Vorteile von Big Data und KI:

  • Prognosemodelle: KI-Algorithmen können Prognosen zur Stromerzeugung aus erneuerbaren Energien und zum Stromverbrauch erstellen. Dies ermöglicht eine vorausschauende Steuerung des Stromnetzes und die Integration von volatilen erneuerbaren Energien.
  • Engpassvorhersage: KI-gestützte Systeme können Engpässe im Stromnetz frühzeitig erkennen und Gegenmaßnahmen einleiten, bevor es zu Problemen kommt.
  • Optimierung der Netzsicherheit: KI kann Schwachstellen im Netz identifizieren und Maßnahmen zur Verbesserung der Netzsicherheit vorschlagen.

Das Stromnetz der Zukunft: Dezentrale Lösungen und Blockchain

Gridinnovation umfasst nicht nur die Optimierung der bestehenden Infrastruktur, sondern auch die Entwicklung dezentraler Lösungen. Verteilte Energiequellen (Distributed Energy Resources, DER) wie Photovoltaikanlagen, Blockheizkraftwerke oder kleine Windkraftanlagen gewinnen an Bedeutung.

Die Rolle der Blockchain-Technologie:

Die Blockchain-Technologie, bekannt aus dem Bereich der Kryptowährungen, kann auch für die sichere und transparente Abrechnung von Energie zwischen Verbrauchern und Produzenten in einem dezentralen Stromnetz genutzt werden.

Vorteile von DER und Blockchain:

  • Gestärkte Versorgungssicherheit: DER tragen zur Erhöhung der Versorgungssicherheit bei, da sie die Abhängigkeit von zentralen Kraftwerken verringern.
  • Verbesserte Netzstabilität: Die dezentrale Einspeisung von Strom aus DER kann die Netzstabilität erhöhen.
  • Neue Geschäftsmodelle: Blockchain ermöglicht neue Geschäftsmodelle für die peer-to-peer-Energiehandel zwischen Verbrauchern.

Fazit: Gridinnovation – ein vielfältiges Technologieportfolio

Gridinnovation ist kein einzelnes System, sondern ein vielfältiges Technologieportfolio. Von intelligenten Messsystemen über Sensorik und Kommunikation bis hin zu Big Data, künstlicher Intelligenz, dezentralen Lösungen und Blockchain – die Technologien der Gridinnovation arbeiten synergetisch zusammen. Durch diese intelligenten Technologien gestalten wir unsere Stromnetze fit für die Zukunft und ebnen den Weg für eine sichere, effiziente und nachhaltige Energieversorgung.